Über Alpakas

 

Alpakas stammen aus den südamerikanischen Anden und zählen zur Familie der Neuweltkameliden (Guanaco, Vicunja, Lama und Alpaka). Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri, die seit über 5000 Jahren wegen ihrer Edelfaser gezüchtet werden. Die Farben des Vlieses kommen in 22 Naturfarben vor und reichen von Weiß, Beige und Braun über Grau bis zu tiefem Schwarz. Die Faser ist berühmt wegen ihrer Feinheit, Weichheit und des wundervollen Glanzes. Die Alpakas gehören heute zu den kostbarsten Edelfaserproduzenten der Welt. Sie werden einmal pro Jahr geschoren und bringen ca. 2-5 kg Vlies.

Alpakas sind kleiner und leichter als Lamas (ca. 55 -75 Kilogramm) und werden durchschnittlich 15-20 Jahre alt. Alpakastuten bringen nach einer Tragzeit von 11-12 Monaten ein einzelnes Fohlen – in Südamerika „Cria“ genannt - zur Welt. 

 

Haltung und Pflege

 

Alpakas sind sehr robuste und anpassungsfähige Tiere, die mit dem europäischen Klima ausgesprochen gut zurecht kommen. Da sie Herdentiere mit einem ausgeprägten Sozialverhalten sind, dürfen Alpakas nie alleine gehalten werden.

 

Alpakas sind Weidetiere. Ihre Haltung ist einfach. Sie brauchen ganzjährig genügend Weide- und Auslauffläche und einen zugfreien Unterstand. Eine Einzäunung mit einem 1,40 m hohen Wildschutzzaun reicht aus. Neben Gras benötigen sie täglich Heu, frisches Wasser, einen Mineralienleckstein und Mineralfutter. Die Alpakas sollten regelmäßig entwurmt und einmal pro Jahr geimpft werden. Alle 2-3 Monate sollten die Nägel geschnitten werden.

 

 

 

 

 

 

Mitglied im:

  AZVD